Corrie Bakels

Foxtail Millet (Setaria italica [L ] P Beauv ) in Western Central Europe

Published: Dezember 31, 2013 | DOI: https://doi.org/10.26016/offa.2012.A13

Corrie Bakels
Faculty of Archaeology, Leiden University, P.O. Box 9515, 2300 RA Leiden, The Netherlands

Abstract

Ein abgebrannter Getreidespeicher in einer Siedlung der frühen Eisenzeit in Sittard-Geleen (Niederlande) gab Anlass zu einer Neubewertung des Auftretens von Kolbenhirse im westlichen Mitteleuropa in vorgeschichtlicher Zeit. Es konnte festgestellt werden, dass diese Hirse bereits ab der späten Bronzezeit auftrat, aber erst während der Eisenzeit ihre größte Verbreitung fand. Die west-mitteleuropäische Getreidesorte scheint keine Verwandtschaft zu der aus China bekannten Kulturvarietät zu haben. Es ist nicht ganz eindeutig, warum Kolbenhirse als Getreidesorte aufgenommen wurde. Die klimatischen Veränderungen, die sich um ca. 800 BC einstellten, spielten dabei möglicherweise eine indirekte Rolle. Kolbenhirse könnte als „Notgetreide“ gesät worden sein, wenn andere Getreidearten zu Missernten führten.

Zitationsvorschlag
Bakels 2013: C. Bakels, Foxtail Millet (Setaria italica [L ] P Beauv ) in Western Central Europe. Offa 69, 2013, 139–145. DOI: https://doi.org/10.26016/offa.2012.A13.

Send mail to Author


Send Cancel
Diese Webseite verwendet Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen
Sie der Verwendung von Cookies zu.